Manuelle Therapie und Chirotherapie

Unter Manueller Medizin oder Manueller Therapie versteht man Techniken, die im Grunde schon sehr alt sind: Das Diagnostizieren und Heilen von Beschwerden an der Wirbelsäule und an Gliedmaßen durch fein abgestimmte Handgriffe. Einer Manualtherapie geht immer eine detaillierte Strukturanalyse voraus, in der die Störung und ihre Ursachen genau bestimmt und lokalisiert werden. Die Techniken der manuellen Medizin sind verwandt mit Osteopathie, Chirotherapie oder Craniosacraler Therapie.

Dr. Steinwenter führt seit 1995 ein Diplom der Österreichischen Ärztekammer für Manualtherapie und schöpft bei der Behandlung aus über 20 Jahren Erfahrung in dieser Therapieform.

Bei welchen Symptomen kann eine Manualtherapie helfen?

Die Manuelle Medizin beschäftigt sich mit Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparates – insbesondere der Gelenke der Extremitäten sowie der Wirbelsäule. Vor allem bei Schmerzen, die ihre Ursache in schlechter Haltung haben, aber auch bei schmerzhaften Bewegungseinschränkungen, dem Gefühl von Taubheit oder Schwindel, Seh- und Hörstörungen sowie daraus resultierenden Schlafstörungen kann eine manuelle Therapie Besserung bringen. Die Manuelle Medizin geht davon aus, dass blockierte oder eingeschränkte Gelenke Schmerzen und Muskelverspannungen verursachen – und dass diese durch gezielte Einwirkung mit den Händen behoben werden können. Solche Erkrankungen kennt man im Volksmund etwa als Hexenschuss, Verriss, Tennisellenbogen, Golferellenbogen oder Rippenblockade.

Was unterscheidet eine Manualtherapie von einer „konventionellen“ Therapie?

Die Manuelle Medizin ist ein ganzheitlicher Zugang – sowohl die Diagnose als auch die Behandlung erfordern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, Zuwendung und Zeit durch den behandelnden Arzt. Eine Manualtherapie versucht verstärkt die Ursachen von Störungen zu behandeln und nicht nur ihre Symptome.
Daher beinhaltet jede Manualtherapie in der Orthopädie Liesing im 23. Bezirk eine ausführliche Diagnose (Gespräch, Strukturanalyse). Bei der Therapie selbst kommen unterschiedliche Handgriffe zum Einsatz, die ohne Kraftaufwand erfolgen und in der Regel für den Patienten oder die Patientin schmerzfrei sind.

Welche Griffe werden in der manuellen Therapie angewendet?

In der Manualtherapie unterscheidet man grundsätzlich bei der Mobilisation drei Arten von Handgriffen:

  • Traktionstechniken mit sanftem Zug, um die Gelenkflächen zu trennen – so werden die Gelenkkapseln und die Bänder entlastet, was Druck abbaut und Schmerzen mindert.
  • Gleittechniken bewegen die Gelenkflächen parallel zueinander, um die Beweglichkeit wieder herzustellen.
  • Entspannungstechniken dehnen die Muskulatur, um das Gelenkspiel bestmöglich zu unterstützen.

In schwierigeren Fällen werden sogenannte Manipulationstechniken eingesetzt, wobei die Bewegungen rascher und ruckartiger ablaufen.

Wie schnell stellt sich Besserung ein?

Bei einer Manualtherapie ist eine Schmerzlinderung meist bereits nach 1 bis 2 Behandlungssitzungen feststellbar. Um eine nachhaltige und längerfristige Verbesserung im Sinne des Patienten zu erzielen, sind in der Regel mehrere Behandlungen in Folge nötig.

In welchen Fällen ist Manualtherapie nicht geeignet?

Eine Manualtherapie wird bei akutem Bandscheibenvorfall, Gefäßstörungen (z.B. Aneurysma), entzündlichen Erkrankungen wie rheumatischer Arthritis, Tumoren sowie degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule und Gelenken nicht empfohlen. Dr. Steinwenter berät Sie gerne darüber, ob in Ihrem Fall eine Manualtherapie in Frage kommt.

Die Physiotherapeuten der Orthopädie Liesing in 1230 Wien beraten Sie gerne. Vereinbaren Sie gleich hier Ihren Termin.